Das Modellvorhaben beschäftigt sich mit den vielfältigen Veränderungen durch den Klima-wandel in der Modellregion Mittel- und Südhessen. Ein Fokus wird dabei auf folgende Bereiche gelegt, die vor besonderen Herausforderungen durch den Klimawandel stehen:


Die drohende Überwärmung städtischer Bereiche, insbesondere im Ballungsraum Rhein-Main, verlangt eine angepasste Siedlungs- und Infrastrukturplanung. Zur Sicherung der städtischen Belüftung müssen klimawirksame Räume freigehalten werden.

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Faktoren wie zunehmender Trockenstress in der Vegetationsperiode, ansteigende Winterniederschläge sowie Grund-wasserschwankungen können Produk- tionsausfälle in der Landwirtschaft verursachen. Auch kann es zu Konflikten mit der Trinkwasserversorgung kommen. Ein Ziel der Raumordnung sollte daher die Sicherung von dauerhaft leistungsfähigen Agrarstandorten sein.

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Eine potenziell zunehmende Gefährdung von Gebäuden und Infrastruktur innerhalb von hochwassergefährdeten Gebieten erfordert eine Anpassung der Raum- planung. Sie muss beispielsweise vor- handene Überschwemmungsbereiche sichern.

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Der Klimawandel wird in Mittel- und Südhessen zu einem zunehmenden Trockenstress in der Vegetationsperiode und zu einem stark variierenden Grund-wasseranschluss für Feuchtbiotope führen. Der damit zusammenhängende Artenrückgang bzw. -wechsel erfordert zumindest in Teilen der Region eine Anpassung des regionalen Biotop-verbundsystems. Zudem ist eine Minimierung weiterer Zerschneidungen unerlässlich, um die verstärkt notwendigen Wanderungs- und Austauschbeziehungen zu gewährleisten.

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